Blended History - Kapitel 6 - Eine neue Motivation
Im Oktober 2000 geschah dann etwas, was fast schon mehr als Zufall zu
sein schien. Roman arbeitete zwischendurch bei AMA Austria und traf dort
Stefan Tuschl, einen ehemaligen Klassenfreund von Flo!
Als Stefan Roman zum Spaß alle Leute aufzählte, die aus seinem
Bekanntenkreis beim Bundesheer gewesen waren und dabei der Name Florian
Mayer fiel, traute Roman seinen Ohren nicht.
Flo, nicht minder überrascht und erfreut, wurde nun sofort kontaktiert
und schon bald trafen wir uns, nun wieder vereint, im T-On zu einer
neuerlichen Probe.
Da nun keiner mehr durch Bundesheer oder ähnlich zeitfressende
Tätigkeiten behindert wurde, konnte die Arbeit beginnen.
Die ersten Notizen zum Text von On The Run
Romans Vater besaß ein Aufnahmestudio und so konnten wir auch dort oft proben sowie teilweise mitschneiden.
Das erste Lied hatten wir schon im Februar kurz angespielt. Es hieß Im Going Down und nachdem es allen sehr gut gefiel, machten wir uns daran, es einzustudieren.
Ein anderes älteres Projekt aus der Hanni-Zeit war das Lied No Call, das damals noch mit dem Riff des heutigen On The Run begann. Wir beschlossen, nur das Riff zu nehmen und ein neues Lied rundherum zu schreiben. On The Run wurde der zweite Blended-Song und nahezu das einzige Lied, das wir alle gemeinsam entwickelten.
Flo war fest entschlossen darüber hinaus keine weiteren alten Lieder zu verwerten, sondern durchwegs neue zu schreiben.
Im Februar 2001 begann das nächste und bis dahin größte Abenteuer für uns. Im Studio von Romans Vater Günter nahmen wir unsere ersten beiden Werke auf. Die Arbeit dort brachte uns viele Erkenntnisse und motivierte uns, besser zu werden und noch mehr zu erreichen.
Die Aufnahme selbst verlief größtenteils problemlos. Die Atmosphäre war locker, aber auch durchzogen von unserer unglaublichen Spannung und Freude. Material, das ausschließlich durch uns entstanden war, in so einem professionellen Rahmen zu hören, war wirklich atemberaubend. Auch die Verwandtschaft und Bekanntschaft reagierte überaus positiv, weswegen wir uns entschieden, die beiden Lieder sofort unter die Leute zu bringen. Wir brannten die CDs, gestalteten ein kleines Cover und verkauften sie als Single-CDs zu einem Freundschaftspreis von 50 Schilling.
Unsere erste "Single"












