Blended History - Kapitel 5 - Habt Acht!

In dieser dunklen Stunde kam es jedoch zu einem schicksalhaften Treffen. Einer der Zimmerkameraden von Roman war ein gewisser Florian Mayer, über den Roman bald einige interessante Details erfuhr. Es stellte sich heraus, dass Flo gut singen konnte und zudem einige eigene Lieder in der Tasche hatte; er war damit genau das, was die Band nun brauchte. Flo auf der anderen Seite hatte selbst noch keine Banderfahrung und brannte darauf, einiges ausprobieren zu können. Die beiden verabredeten ein Treffen mit der restlichen Band, welches dann Ende Februar an einem Wochenende stattfand.
Damit haben wir also nun den Kreis zum Beginn des Artikels geschlossen.


Rekrut Florian Mayer beim Bundesheer

Dieses erste Treffen verlief äußerst vielversprechend und wir wollten schon bald wieder zusammenkommen. Flo und Roman wurden jedoch beim Bundesheer kurze Zeit später getrennt und vergaßen in dem ganzen Stress Telefonnummern bzw. sonstige Kontaktmöglichkeiten auszutauschen. Es kam wie es niemals hätte kommen dürfen: Flo und die Band verloren sich.

Im Mai 2000 spielten wir dann trotzdem noch zwei Gigs im kleineren Rahmen. Einer davon fand wieder in der Schule statt. Um hier nun etwas mehr Professionalität auszustrahlen zu können, suchten wir im Vorfeld fieberhaft nach einem vernünftigen Namen für uns. Philip leitete schließlich Blended (engl. Vermischt) von der Aufschrift American Blend einer Zigarettenpackung ab. Er sollte die unterschiedlichen musikalischen Vorlieben der einzelnen Bandmitglieder zum Ausdruck bringen. Gregor war damals etwa noch damit beschäftigt Jazz-Gitarre zu lernen, Andi fühlte sich aber wiederum eher im Punk zu Hause.
Neben der Freude um den neu gefundenen Namen ging einen Tag vor dem ersten Konzert auch noch die erste offizielle Blended-Homepage online.


blended beim Erlgasse-Maturaball 2000

Auch bei den Auftritten selbst waren wir nun schon sicherer, weshalb wir sie auch souverän absolvierten.
Nach diesem kurzen Aufflammen wurde es jedoch leider schnell wieder ruhig in unserer Band.
Es gab nichts, worauf wir hätten hinarbeiten können und die immer gleichen Coverversionen zu spielen wurde uns auch mit der Zeit langweilig.

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